Um die Erinnerung an die Schrecken der Kriege wach zu halten und Informationen zu den historisch-politischen Hintergründen, aber auch zu den auf den Kriegsgräberstätten beigesetzten Toten zu geben, hatte die Reservistenkameradschaft Ingolstadt bereits 2017 und 2018 in Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Bezirksverband Oberbayern, und der Stadt Ingolstadt, unter Einbindung örtlicher Schulen, Hinzuziehung externer historischer Beratung und Gewinnung von Firmenspendern mehrere Geschichts- und Erinnerungstafeln im Westfriedhof erstellt.
Gedenk- und Erinnerungstafeln in Ingolstadt der Bestimmung übergeben
Am 27. Oktober 2021 und damit 150 Jahre nach Ende des deutsch-französischen Krieges, fand das örtliche Tafelprojekt mit der Enthüllung dreier weiterer Tafeln seinen Abschluss. Erklärtes Ziel des Landesverbandes ist es, in den nächsten Jahren weitere Kriegsgräberstätten in Bayern durch derartige Grablage bezogene Installationen als „Lernorte der Geschichte“ zu erschließen.
Auszug aus der Gästeliste: Bürgermeisterin Dr. Dorothea Deneke-Stoll, Generalkonsulin Corinne Pereira da Silva, Brigadegeneral Uwe Becker (General der Pioniere), Dr. Tobias Schönauer (Bayerisches Armeemuseum), Stv. Generaldelegierter des Souvenir Francais für Deutschland, Pierre M. Wolff, Vorsitzender Kreisgruppe Oberbayern-Nord im VdRBw. Oberstleutnant d.R. Martin Strobel, Vorsitzender ARGE Ingolstadt, Stabsfeldwebel d.R. Franz Fischer, Gebietsverbandsvorsitzender BSB 1874, Stabsunteroffizier d.R. Josef Vogelsang.